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Dekubitus-Prophylaxe

Unter Dekubitus versteht man ein Druckgeschwür oder auch mehrere, die durch das Liegen, also lange Bettlägerigkeit, verursacht werden. Durch den ständigen Druck auf eine bestimmte Hautregion wird die Durchblutung dieser Region so sehr beeinträchtigt, dass hier eine normale Versorgung der Hautzellen unterbunden ist. In der Folge entsteht ein heller Hautfleck, der sich rötet, Blasen und schließlich eine offene Wunde bildet, aus welcher ein Geschwür entstehen kann.

Dekubitusanfällig sind folgende Körperstellen:

helfer

Als vorbeugende Maßnahme gilt die fachgerechte regelmäßige Lagerung des Pflegebedürftigen. Außerdem muss auf sorgfältige Hautpflege, genug Feuchtigkeit der Haut, und auf viel Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Eine gute Ernährung mit ausreichender Zufuhr an Mineralstoffen und Vitaminen, die für den Hautstoffwechsel notwendig sind, ist ebenso wichtig. Anzeichen von erhöhter Temperatur, Fieber oder der chronischen Rötung einer Hautpartie können Vorboten eines Druckgeschwürs sein und erfordern sofortige lindernde und vorbeugende Maßnahmen. Neben der 30-Grad-Lagerung des Dekubitus-Gefährdeten können die wunden Körperstellen auch mithilfe von speziellen Lagerungskissen geschützt werden. Zur Beurteilung einer Dekubitus-Gefahr dient die Braden-Skala. Es handelt sich hierbei um eine Auflistung und Einteilung nach Schweregrad von Faktoren, die das Entstehen eines Druckgeschwürs begünstigen oder/und ankündigen. Die Maßgaben nach der Braden-Skala sind im Nationalen Expertenstandard Dekubitus-Prophylaxe vorgegeben und sind für Pflegende verbindlich für eine zeitgemäße Dekubitusprävention.

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